6. Astronomischer Abend an der Albertus-Magnus-Realschule

Info-Veranstaltung MINT Astronomie Zukunft

Düstere Schicksalsboten oder stille Wanderer?

Das Erscheinen von Kometen galt zu allen Zeiten als besonderes, ja geradezu magisches Ereignis.

Meistens wurde ihre Sichtung mit Krieg oder Tod assoziiert. In einigen Fällen passt diese Zuschreibung auch durchaus, so z.B. beim Erscheinen eines solchen Himmelskörpers im November 1618, zu Beginn des 30jährigen Krieges. Aber auch der berühmte „Stern von Bethlehem“ und damit die Geburt Jesu wird manchmal mit einem Kometen in Verbindung gebracht.

Abseits dieser Einschätzungen stellen Kometen für die astronomische Forschung sehr interessante Objekte dar. Sie stammen nämlich aus der Frühzeit unseres Sonnensystems und können uns damit zahlreiche Informationen zu seiner Entstehung liefern. In diesem Augenblick erforscht z.B. die japanische Sonde Hayabusa-2 den Kometen Ryugu. Für das Jahr 2020 ist die Rückkehr dieses Raumschiffs zur Erde geplant. Mit an Bord sollen dann Gesteinsproben dieses fernen Himmelskörpers sein, von deren Untersuchung man sich die Klärung vieler noch offener Fragen erhofft.
Vor etwa einem Jahr wurde der erste Komet beobachtet, der seine Ursprünge wahrscheinlich gar nicht in unserem Sonnensystem hat. Auf einen solchen interstellaren Wanderer hatten die Forscher schon seit vielen Jahren gewartet.

Am 23. November, um 19:00 Uhr, findet an der Albertus-Magnus-Realschule im Rahmen der „Astronomischen Abende“ ein ca. 90minütiger, audiovisueller Vortrag des Astronomielehrers Marc Gothe zum Thema „Kometen“ statt.

Dazu sind alle Interessenten, gleich welchen Alters, herzlich in die Aula der Albertus-Magnus-Realschule eingeladen.

Im Anschluss besteht unter Anleitung der Schülerinnen und Schüler der AG Sternwarte bei geeigneten Wetterverhältnissen die Möglichkeit, den Mond durch die Teleskope der schuleigenen Sternwarte zu betrachten.

Infos unter www.amr-igb.de


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