Gebetswand Ukraine

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Friedensgebet und Anteilnahme für die ukrainische Bevölkerung

In der Ukraine herrscht Krieg – wie auch an vielen anderen Orten der Welt.

Das ist fürchterlich.

Egal, zu wen wir beten oder ob wir nicht beten, in einem sind wir uns einig:

Kriege sind falsch. Kriege sind Verbrechen. Kriege dürfen um Gottes willen nicht sein.

Wir denken an die Menschen, die unter Krieg leiden.

Wir denken besonders an die Kinder und Jugendlichen, die zu Opfern der Gewalt werden.

Wir denken an die Menschen in der Ukraine und an die Situationen anderer Länder mit

gewaltsamen Konflikten.

Wir halten inne

und richten unsere Gedanken und Gebete auf den Frieden aus:

Frieden für die Welt.

Frieden für meine Mitmenschen.

Frieden für die Menschen in der Ukraine.

Frieden für die Menschen in Angst vor Bomben und Kanonen.

Frieden für die, die um ihre getöteten Lieben trauern.

Frieden für alle Soldaten.

Frieden für alle, die nicht müde werden, zu verhandeln

Ewiger Gott,

vor Dich bringen wir an diesem Tag unsere Fassungslosigkeit,

unsere Trauer und unseren Zorn.

Die diplomatischen Bemühungen, auf die wir so gehofft hatten, haben nicht zum Ziel geführt.

Die Sprache der brutalen Gewalt gibt jetzt den Ton an.

Der Machthunger hat die Oberhand behalten gegenüber der Vernunft.

Sei Du jetzt bei den Menschen in der Ukraine, die durch die Gewalt der Waffen in Not und Gefahr sind.

Lass sie spüren, dass überall auf der Welt Menschen für sie beten.

Sende Du Deinen Geist in die Herzen derer, die verantwortlich sind für aggressive Gewalt.

Lass sie erkennen, dass durch die Gewalt alle verlieren.

Öffne ihre Herzen, dass sie sich anrühren lassen von dem Leid, dass ihre Gewalt verursacht.

Sei bei denen, die jetzt politische Verantwortung tragen und die richtigen Entscheidungen zu treffen

haben.

Öffne Wege, der militärischen Gewalt die Klarheit in der Verurteilung des Unrechts, wirksame

Gegenmaßnahmen und eine Deeskalation der Gewalt entgegenzustellen.

In uns allen stärke das, was die Basis unseres Lebens ist: Stärke unseren Glauben.

Stärke unsere Hoffnung. Stärke unsere Liebe.

Auf dich vertrauen wir – auch jetzt.

Amen

 

Quelle: Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der ELKB


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